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Veranstaltungen im Felleshus/Gemeinschaftshaus

Nordischer Film-April: Filme vom Skabmàgovat Film Festival 2006, Inari, Finnland
Samstag, 22. April, und Sonntag, 23. April, jeweils 14.00 Uhr
Samisch/Finnisch mit engl. Untertiteln
Produktion: Sámi Educational Center/Multi-Media Journalism, 2005

Im Jahr 2006 fand das Filmfestival Skábmagovat vom 26. bis 31. Januar im finnischen Inari statt. Auf diesem Festival werden vorrangig von Sámi erstellte Spielfilme und Dokumentationen gezeigt, jedes Jahr präsentiert das Filmfestival aber auch Filme eines anderen indigenen Volkes der Welt. Auswahl der Filme in Berlin:

Oabbá / Sister, Regie: Ritva Torikka-Gelencsér, 14 min.
Xia, 6, und Lifu, 4, kamen als Adoptivkinder von China nach Sápmi (Lappland). Sind sind keine biologischen Schwestern, jedoch gibt es eine starke emotionale Bindung zwischen ihnen. Ihre Muttersprache ist Sámi, aber sie möchten auch Chinesisch lernen. Lappland und samisch sein sind für sie wichtige Dinge, weil sich in dem Land der Sámi ihre sozialen Wurzeln befinden.

Váttáseamos dain lea ráhkisvuohta / The Hardest of These is Love, Regie: Suvi West,, 25 min
"Jeder in meiner Umgebung findet den oder die Richtige, aber meine eigenen Beziehungen haben immer nur zwei Wochen gehalten. Was ist mit mir los?" Suvi West und Anne Kirste Aikios Abschlussarbeit für den vom Sámi Educational Centre in Inari veranstalteten Kurs in Multimedia-Journalistik handelt von verletzten Gefühlen, der Angst sich zu binden und unserer endlosen Sehnsucht nach Liebe.

Gavdnasa goikkanasat - Alfred eallin ohcejogas / A Sprinkle of Laughter, Regie: Ima Aikio-Arianaick, 25 min
Alfred Holmberg, 66, lebt allein in Ollila in der Gemeinde Utsjoki. Das Leben war nicht immer mild zu ihm. Dennoch hat er Freude am Stricken und am Fangen von Moorhühnern gefunden und konnte immer seine Fähigkeit zu lachen und seine positive Einstellung zum Leben erhalten.

Ihan pihalla / Down and Out, Regie: Virva Guttorm, 17 min.
Der Film erzählt von der Regisseurin, die in das Teno-Tal zurückgekehrt ist, nachdem sie im Süden gelebt hatte. Sie reflektiert über ihr Gefühl der Entfremdung zwischen den Kulturen ihrer finnischen Mutter und ihres sámischen Vaters. "Es war schwer, sich an das Leben im Süden anzupassen, aber noch schwerer, sich an das Leben hier in Sápmi/Lappland zu gewöhnen. Ich habe keine Ahnung, wie die sámische Tracht getragen werden sollte, ich verstehe kein Wort der sámischen Sprache und ich kenne keinen meiner Verwandten. Ich bin "down and out", ich bin wie eine Fremde in meiner eigenen Kultur."






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